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Trend & Style

»Rat-Style« – was steckt darunter?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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»Ratten-Styling« bezeichnet nicht etwa einen neuen Haarschnitt oder besonders heruntergekommene Klamotten, sondern den hipsten Tuning-Trend unter Autofreaks. Beim Wort »Tuning« denken die meisten sofort an tiefer gelegte Rennsemmeln, gestylte Geländewagen mit mannshohen Reifen oder VW-Golfs mit Front- und Heckspoiler. Doch der »Rat-Style« hat mit optischem Aufpeppen überhaupt nichts zu tun.

Im Gegenteil: Zu sehen gibt es eigentlich nur einen Haufen Schrott. Beulen, Rost, abgekratzten Lack – die Karosserie echter »Rat-Style-Fahrzeuge« ist schlampig und alt. Doch hinter der Motorklappe, im Fahrwerk und im Getriebe verbirgt sich Technik der Extraklasse, zum Beispiel beim T1 DoKa VW-Transporter eines niederländischen Autotuners (Bild): Unter dem Blechkleid aus dem Jahr 1960 steckt ein aufs Feinste getunter 120-PS-Motor, ein tiefer gelegtes Fahrwerk und eine schmalere Vorderachse.

»Rat-Style« versteht sich als rein technisches Tuning und ist perfektes Understatement – außen pfui und innen hui. Die neue Tuning-Ideologie geht von den USA aus, wo schon seit einiger Zeit nicht mehr auf Hochglanz polierte und frisch lackierte Showcars bei den Szene-Veranstaltungen den meisten Eindruck machen, sondern die »Rat-Style-Fahrzeuge«. Was an ihnen so gut gefällt? Sie haben Charakter und sind mit ihren Schäden und Abnutzungserscheinungen unverwechselbare Unikate. Kurzum: Hübsch hässlich!

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