Grundlagenforschung ist, was ich tue, wenn ich nicht weiß, was ich tue.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Was wir darüber wissen sollten ...
»Free Tibet« oder »Big China«?
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Z wischen Bayern und Tibet liegen rund 7000 Kilometer. Doch die Demonstranten, die sich am 29. März 2008 auf dem Münchner Marienplatz versammelt haben, fühlen sich dem Himalaya an diesem Tag näher als den Alpen. Unter einem Meer aus bunten Fahnen protestieren Tibet-Unterstützer und Exiltibeter gegen die Unterdrückungspolitik Chinas.
Im Vorfeld der Olympischen Spiele ist auch der fernöstliche Krisenherd wieder ins Licht der Weltöffentlichkeit gerückt: Erst zwei Wochen zuvor hatten Jugendliche in Lhasa gegen chinesische Geschäfte randaliert – Hunderte Tibeter waren daraufhin verhaftet worden. Auf dem Marienplatz ist man überzeugt: Die Ausschreitungen waren eine Verzweiflungstat; ein Beweis mehr für Chinas repressive Minderheitenpolitik. Weltweit halten Aktivisten der »FreeTibet«-Bewegung mit medienwirksamen Aktionen dagegen: Wo immer es geht, stören sie den globalen Parcours der olympischen Flamme.
Auch in München sind symbolträchtige Szenen zu sehen: Im Publikum werden Tibetfahnen und Bilder, die den Dalai Lama zeigen, geschwenkt, den die Menge wiederholt hochleben lässt. Einige Plakate wenden sich gegen die Olympia-Sponsoren und fordern zum Konsumverzicht auf, andere beklagen, China würde tibetische Mönche in deren Klöstern einsperren und verhungern lassen. Auf einem Schild prangt pietätlos das Foto eines Leichenbergs aus einem Konzentrationslager der Nazis, darunter die Mahnung: »Völkermord in Tibet. Deutschland, schau nicht wieder weg!« Bei der Eröffnungsfeier, so die Demonstrantin, »sollen die Chinesen endlich vor aller Welt zugeben, dass sie einen Holocaust durchführen. Wir Deutschen haben uns schließlich auch dazu bekannt«. Eine andere Plakatlosung scheint da weniger weit hergeholt: »Tibet war nie ein Teil Chinas.«
- Kultur & Gesellschaft
- Für die Autonomie Tibets
- Der Erleuchtete
























